Jedes Dokument klassifiziert, bevor es jemand anfasst.
Wir trennen, klassifizieren und lesen Dokumente für Kliniken, Reha und Pflege automatisch aus und legen sie in der richtigen Akte ab. Eingeführt und betrieben auf d.velop documents, ergänzt um eigene Produkte aus der BITS Suite.
Nicht sicher, was passt? Drei Fragen im Lösungsfinder →Gemessen in laufenden Projekten, Stand Oktober 2026. Kundennamen nennen wir auf Anfrage nach Freigabe.
Was ist IDP und was bringt es Ihrem Haus?
Intelligent Document Processing (IDP) erkennt mit KI, was ein Dokument ist, zu welchem Patienten oder Bewohner es gehört und welche Daten darin stehen. Teuer ist selten das Scannen. Teuer ist die Entscheidung, Blatt für Blatt, von Hand. Diese Entscheidung nehmen wir Ihren Teams ab.
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Schritt 1
Aufbereiten und trennen
Ein Stapel aus Post, Fax, E-Mail oder Scan wird ausgerichtet und an den richtigen Seitengrenzen in Einzeldokumente geteilt.
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Schritt 2
Klassifizieren nach KDL
Jedes Dokument bekommt seine Dokumentart nach Ihrem Aktenplan, in Kliniken meist die Klinische Dokumentenklassen-Liste (KDL).
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Schritt 3
Extrahieren und prüfen
Fallnummer, Name, Geburtsdatum, Datum und Absender werden ausgelesen und gegen die Stammdaten aus dem KIS geprüft.
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Schritt 4
Ablegen oder klären
Liegt die Konfidenz über der Schwelle, geht das Dokument direkt in Archiv und KIS. Sonst landet es als Klärfall mit Vorschlag bei einem Menschen.
Ein Stapel, zwölf Seiten, ein Klärfall.
Testakte mit erfundenen Daten · Ablauf in Echtzeit gekürztJede Quelle, eine Sprache in der Akte.
Eingang aus allen Kanälen · Ausgang nach KDL und IHEEgal woher ein Dokument kommt, im Archiv trägt es dieselbe KDL-Klasse mit passenden IHE-Codes. So ist es auffindbar, für die ePA bereit und für den MD richtig kodiert.
Eine Schwelle je Dokumentart und je Feld entscheidet, was ohne Sichtung ins Archiv geht. Kein Regelwerk, das jemand pflegen muss.
Fremde Patientenseiten, unleserliche Geburtsdaten oder falsch sortierte Blätter werden vor dem Archiv abgefangen. Ein Klick bestätigt oder korrigiert.
Gemessen in einem laufenden Klinikprojekt vor und nach dem Training im eigenen Mandanten. Jede Korrektur eines Keyusers fließt zurück.
Training im laufenden Betrieb. Ihr Haus merkt davon nichts.
Begleitet von Bolten IT Solutions GmbHSehen, was läuft. Und was wartet.
Die BITS Startseite zeigt Status, Kennzahlen, Klärfälle, Aufgaben und Anleitungen direkt in d.velop documents. Ohne zusätzliches System und ohne weitere Anmeldung.
Dienste, Durchsatz und Trefferquote auf einen Blick, aggregiert und ohne Patientendaten.
Unsichere Dokumente landen als Aufgabe bei der zuständigen Gruppe, mit eingebetteter Ansicht.
Anleitungen aus learn.bolten-its.com und Supportanfragen direkt aus dem Arbeitsplatz.
Drei Säulen, ein Ansprechpartner.
Software, die sich bewährt hat, eigene Produkte für die Lücken im Klinikalltag und die Integration, die beides zusammenbringt. Ein Vertrag, ein Projektleiter bei uns.
d.velop Lösungen
Als d.velop Partner für Vertrieb und Projektumsetzung führen wir die Plattform selbst ein. Im Haus, in der Private Cloud oder in der Cloud, mit Datenstandort Deutschland.
- documents · Archiv und digitale Akte
- invoices · E-Rechnung und XRechnung
- connect LE-Portal · MD-Prüfungen
- contracts · Verträge, Fristen, Signatur
- sign · bei documents schon im Paket
- Digitale Personalakte und QM-Lenkung
- AI und pilot
BITS Suite
Entstanden aus unseren Projekten, heute Standard in über 100 Einrichtungen. Vollständig API-basiert, in der Cloud und im Haus.
- BITS Automate · trennen, klassifizieren, extrahieren
- BITS Connect · KIS und Pflegesoftware anbinden
- BITS Label · QR-Etiketten und Deckblätter
- BITS Startseite · Dashboard und Learn Hub
Integration und Betrieb
Schnittstellen sind unser Kern. Mit MARIS Healthcare sichern wir den Schnittstellenbetrieb rund um die Uhr ab.
- HL7 V2 (MDM, ORU, ADT) und FHIR
- Mirth und BridgeLink
- Archivmigration und Altbestand
- Helpdesk mit Kundenportal
- Servicevereinbarung mit Bereitschaft
2027 bringt zwei Pflichten. Beide lösen wir auf einer Plattform.
Alle Lösungen →Im Gesundheitswesen zu Hause.
Ab 2027 prüft der MD bis zu achtmal mehr. Gekürzt wird, was in der Akte fehlt.
Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz steigt die Prüfquote ab 01.01.2027 für Häuser unter 80 % unbeanstandeter Rechnungen auf 20 %, unter 65 % auf 40 %. Die Unterlagen müssen innerhalb von acht Wochen vollständig, chronologisch und je Dokument nach IHE und KDL kodiert beim MD sein. Die ganze Akte unsortiert zu schicken, ist keine Option.
- 25.000 Fälle bei 20 % Prüfquote5.000 Prüfungen
- davon ein Drittel beanstandetrund 1.670
- Ø 2.219,51 € Minderung plus 500 € Aufschlag2.719,51 €
- Archiv und Schreibdienst2.960 h
- Medizincontrolling und MD-Prüfungen2.920 h
- Sekretariate940 h
- dazu Pflege und Ärzte, rund 2 Vollkräfte+ 3.130 h
Jede Prüfung, die ohne Minderung endet, dreht 2.719,51 € Verlust in 500 € Aufwandspauschale. Wir liefern die Unterlagen nach KDL kodiert und vollständig an den MD, über das MD-Portal, das Sie heute nutzen, auch wenn es von Ihrem KIS- oder Archivhersteller kommt. Wo noch nichts im Einsatz ist, führen wir d.velop connect LE-Portal ein.
Rechnung im Detail →Fünf Wege zur richtigen Akte.
Welcher Weg passt, entscheidet Ihre Systemlandschaft, nicht unser Produkt. Gibt es für ein System keinen, bauen wir ihn. Ergebnisse kommen in offenen Formaten wie PDF/A und HL7, es gibt keinen Lock-in.
Unterlagen, die Ihre Prüfung schon kennt.
ISB und DSB bekommen ein fertiges Paket aus AVV, Datenschutzkonzept mit TOM und Datenflussbeschreibung. Die Fragen sind in anderen Häusern schon beantwortet.
- Woche 0Auftrag und StichprobeZugänge, AVV, Stichprobe echter Dokumente
- Woche 1AnbindungSchnittstellenserver, Kanäle, Stammdaten aus ADT
- Woche 2Training im laufenden BetriebStunden bis wenige Tage, ohne Einschränkung für Ihr Haus
- Woche 3 bis 4LivebetriebKeyuser validieren, Klär-Queue wird wöchentlich kürzer
Kurz beantwortet.
Mehr Anleitungen und Fachwissen zu KDL, Validierung und Klärfällen finden Sie im Learn Hub.
Was kostet Intelligent Document Processing?
BITS Automate rechnen wir je verarbeiteter Seite ab, der Einstieg läuft über ein Kontingent. Ein zusätzlicher Server im Klinikbereich ist nicht nötig. Für eine Einschätzung genügen Ihre Mengen pro Tag und die angebundenen Systeme.
Brauche ich d.velop, um BITS Automate zu nutzen?
Nein. Die Erkennung ist herstellerneutral und liefert an jedes Archiv, KIS oder DMS über HL7, FHIR, REST oder Dateiablage. Mit d.velop documents bekommen Sie zusätzlich Startseite, Aufgaben und Klärfälle im gewohnten Arbeitsplatz.
Wie lange dauert die Einführung?
Zwei bis vier Wochen vom Auftrag bis zum Livebetrieb. Dafür braucht es im Haus eine VM für den Schnittstellenserver, ausgehendes HTTPS, die Ausleitung aus KIS oder Archiv, die Freigabe durch ISB und DSB mit AVV, Keyuser und eine Stichprobe Ihrer Dokumente.
Wie lange dauert das Training der KI?
Je nach Datenlage Stunden bis wenige Tage. Das Training läuft im laufenden Betrieb an Ihren echten Dokumenten, für Ihr Haus gibt es keine Einschränkung. Wir begleiten es von Anfang an. Danach lernt das Modell mit jeder Korrektur Ihrer Mitarbeiter weiter.
Was passiert mit Dokumenten, bei denen die KI unsicher ist?
Sie gehen nicht ins Archiv. Sie landen als Klärfall bei der zuständigen Gruppe in Ihrem Arbeitsplatz, mit Vorschlag und eingebetteter Ansicht. Die Entscheidung trainiert das Modell im eigenen Mandanten.
Was ändert sich bei der MD-Prüfquote zum 01.01.2027?
Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz dürfen Krankenkassen bei Häusern unter 80 % unbeanstandeter Rechnungen bis zu 20 % der Fälle prüfen lassen, unter 65 % sind es 40 % und mehr. Der Aufschlag je geminderter Rechnung steigt von 400 auf 500 €, die Aufwandspauschale der Kasse bei Prüfungen ohne Minderung von 300 auf 500 €. Die Unterlagen müssen weiter acht Wochen nach der Anforderung beim MD sein, je Dokument kategorisiert und nach IHE und KDL kodiert. Wir sorgen dafür, dass sie vollständig und nach KDL sortiert vorliegen, über Ihr bestehendes MD-Portal oder über d.velop connect LE-Portal.
Welche Eingänge verarbeiten Sie, auch die ePA?
Alle. Papier und Stapelscan, Fax, E-Mail, KIM, Portale, HL7 und FHIR aus dem KIS, Lieferungen von Scandienstleistern und Altarchive. Dokumente aus der ePA bringen IHE-Metadaten mit, die wir in Ihre KDL-Klassen übersetzen. Umgekehrt erhält jedes Dokument zur KDL-Klasse die passenden IHE-Codes für ePA und MD-Portal.
Welche KI steckt hinter BITS Automate?
BITS Automate ist unser eigenes Produkt. Für das Trennen, Klassifizieren und Extrahieren nutzen wir die Erkennung unseres Partners Parashift, nach ISO 27001 zertifiziert und mit Verarbeitung in deutschen Rechenzentren. Was BITS Automate für Kliniken und Pflege ausmacht, kommt von uns, also KDL und IHE, die Prüfung gegen Stammdaten aus dem KIS, die Klärfälle und die Anbindung an Ihr Archiv.
Was ist die KDL?
Die Klinische Dokumentenklassen-Liste ordnet Krankenhausdokumente in einheitliche Klassen, etwa Arztbrief, Befund oder Einwilligung. Wir klassifizieren nach KDL mit Bezug zu IHE und zu den Unterlagen, die der Medizinische Dienst anfordert.
Läuft die Lösung in der Cloud oder im Haus?
Beides. Die BITS Suite und d.velop documents laufen im eigenen Rechenzentrum, in einer Private Cloud oder in der Cloud. In jeder Variante ist ein Datenstandort in Deutschland möglich, auch für Patientendaten.
Healthcare-IT aus Südtirol, für den deutschsprachigen Raum.
Die Bolten IT Solutions GmbH sitzt in Bruneck und arbeitet vor allem für Kliniken, Reha, Pflege und ihre Träger. Unsere Lösungen für E-Rechnung, Verträge und Personalakten setzen wir auch in Verwaltungen und Unternehmen ein. Geschäftsführer ist Patrick Bolten. Unser Team arbeitet remote zwischen Südtirol und Deutschland, auf Messen und beim Kunden treffen Sie uns persönlich.

